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(nur für berechtigte Personen)

In dieser Unterrichtsform werden für drei Wochenstunden (Mo, Mi und Do 5. Stunde) die Klassenverbände der 3. und 4. Jahrgangsstufe aufgelöst. Die Kinder besuchen stattdessen sog. "Ateliers", in den zu bestimmten Themen gearbeitet und gelernt wird.

Für 2015/16 bestehen folgende Ateliergruppen:

  • Experimente
  • Bauernhof
  • Rope Skipping / Frisbee
  • Tanz
  • Malerei
  • Flöten
  • Darstellendes Spiel
  • Methodentraining

Regelungen:

  • In jeder Gruppe sind 15-16 Kinder. Jede Klasse erhält eine festgelegte Platzzahl für die einzelnen Ateliers. Die KlassenlehrerInnen nehmen die Einteilung vor.
  • Das Schuljahr ist in 5 "Epochen" von je 7-9 Wochen Dauer aufgeteilt. Im Laufe der beiden Schuljahre 3 und 4 nimmt ein Kind also an 10 Epochen teil.
  • Innerhalb eines Schuljahres muss je mind. ein Sport-, ein Sachunterrichts- sowie ein Musik- oder Kunstatelier besucht werden.
  • Über zwei Schuljahre hinweg müssen ein Kunst- UND ein Musikatelier besucht werden.
  • Darüber hinaus können einzelne Ateliers bei Interesse des Kindes auch zweimal besucht werden.

Die Vorteile des Atelierunterrichts liegen für uns in folgenden Punkten:

  • Das klassen- und stufenübergreifende Arbeiten erhöht das Gemeinschaftsgefühl und ermöglicht ein Kennenlernen über Klassengrenzen hinweg.
  • Ziel der Ateliers ist in der Regel die Erstellung eines Produkts, das am Ende eines längeren Arbeitsprozesses steht. Dieses Produkt kann in einer Vorführung (Theater, Rope Skipping, Kreistänze usw.) oder einer Ausstellung (Malerei, Experimente, Zeitreise) bestehen. Derzeit suchen wir nach einem geeigneten Weg, diese Produkte innerhalb der Schulgemeinschaft besser präsentieren zu können.
  • Das Arbeiten über mehrere Wochen bzw. ca. 25 Stunden hinweg ermöglicht ein tiefes Eindringen in die jew. Thematik. So entstehen oft beeindruckende Lernfortschritte. Auch wird die Motivation der Kinder deutlich gesteigert.
  • Durch die Möglichkeit, einzelne Ateliers zweimal zu besuchen, können die Kinder eigene Schwerpunkte setzen.
  • Die Kinder wechseln, die Lehrkraft bleibt (bei ihrem Thema). So können Lehrerinnen und Lehrer ihre jeweiligen Fähigkeiten in besonderer Weise in den Unterricht einbringen und an Kinder aus allen Klassen weitergeben.

Zur Organisation: Die 3 Atelierstunden gehören zum Pflichtunterricht und decken nicht unbedeutende Teile der Rahmenpläne ab. Vereinfacht gesagt findet in den Ateliers Sach-, Sport-, Musik-, Kunst- und auch Deutschunterricht statt. Im Ausgleich erteilen wir je eine Stunden weniger Klassenunterricht in den Fächern Sport, Sachunterricht und Kunst/Musik. Die Lerninhalte und Kompetenzen werden in gleichwertiger Weise in den Ateliers vermittelt.